NATO-Aggression im Baltikum

In den letzten zwei Jahren hat die USA mit Hilfe der NATO Russland als Feindbild aufgebaut. Erinnern wir uns – Russland hat seine Truppen aus Osteuropa abgezogen und hat somit die Besatzung Deutschlands beendet. Nachdem die Russen aus dem Osten abgezogen waren breitete sich die NATO sofort bis an die Grenzen Russlands aus.

Die USA hingegen haben hier Atomsprengköpfe modernster Bauart in unmittelbarer Nähe zu Russland stationiert.

Ab Februar 2017 verlegt die Bundeswehr im Rahmen eines NATO-Einsatzes bis zu 650 Soldaten und schweres Gerät (Panzer, Raketenabwehrsysteme, Fluggerät, ect.) ins Baltikum. Weiterhin wird ein NATO-Bataillon unter deutscher Führung in der baltischen Republik in Stellung gehen. Der Rest der 1.000 Soldaten besteht aus Franzosen, Belgiern und Kroaten. Weiterhin stationiert die NATO weitere Bataillone (bis zu 4000 Soldaten) in Estland, Lettland und Polen.

Wieder einmal werden deutsche Soldaten an der russischen Grenze in Litauen stehen!

Warum? Weil die Russen auf der Krim durch eine Wahl wieder zu Russland gehören wollten und die ukrainische Regierung es vorzog, die Russen dann besser abzuschlachten. Putin sah dem Gemetzel nicht tatenlos zu und griff ein.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen dazu: „Es handelt sich um ein klares Signal, dass ein Angriff auf ein NATO-Land gewertet wird wie ein Angriff auf alle 28 Nato-Länder.“ —- Welches der NATO-Länder hat Russland denn angegriffen? Georgien und die Ukraine sind keine Miglieder bei der Mörderbande! Wie war es eigentlich, als eine russische Maschine hinterfotzig durch die Türkei abgeschossen wurde…?
Angesichts von schätzungsweise 300.000 russischen Soldaten an der Ostgrenze der NATO ist die Verteidigung der baltischen Staaten ohnehin mehr symbolisch zu bewerten. Außerdem müssen die 4.000 Soldaten immer wieder ausgetauscht werden, weil durch ihre permanente Präsenz die NATO-Russland-Grundakte von 1997 verletzt werden würde.

Die Beziehungen zur NATO waren seit der demokratischen Entscheidung der Krim-Bevölkerung angespannt. Vor der Krim-Krise waren sogar gemeinsame Manöver abgehalten worden, was aber aktuell als undenkbar gilt.

Moskau sieht den von den USA errichteten Raketenschild in Osteuropa als Bedrohung. Und es stört sich an der Ausdehnung des Bündnisses nach Osten, was nach Ende des Kalten Krieges von führenden westlichen Politikern noch ausgeschlossen worden war. Russland-Experte Meister appelliert daran, den westlichen Anteil an der derzeitigen Krise nicht zu verschweigen.

Zugleich müsse die NATO „auf die russische Politik der letzten Jahre reagieren und sich auf ein neues russisches Bedrohungsszenario einstellen.“ Die Stationierung von Truppen an der russischen Grenze ist jetzt eine deutliche Reaktion.

Share This:

Bildquellen

  • Unbenannt-2: Infidel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.