Martin Schulz greift Donald Trump und Seehofer an

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in seiner Rede dann sowohl US-Präsident Donald Trump als auch CSU-Chef Horst Seehofer scharf kritisiert. Freie, ungehinderte Berichterstattung sei überlebenswichtig für die Demokratie, sagte er an die Adresse von Trump.

Wer andere Meinungen als „Lügenpresse“ diffamiere, der lege „die Axt an die Wurzeln der Demokratie – ob er Präsident der USA ist oder in einer Pegida-Demonstration mitmarschiert. Beides ist nicht akzeptabel.“

Schulz wandte sich zugleich gegen Seehofer, der die Tatkraft Trumps gelobt hatte: Wenn jemand Mauern bauen wolle, die Medien als „Fake News“ bezeichne und Minderheiten diskriminiere, „dann muss man ihn kritisieren und nicht seine Tatkraft loben“.

Zudem hat Schulz zum energischen Kampf gegen Rechtspopulisten und Nationalisten aufgerufen. Die Sozialdemokraten seien schon immer ein Bollwerk gegen Ausgrenzung, Abschottung und Ultra-Nationalismus gewesen. „Und darauf sind wir stolz.“ Man kämpfe gegen „die Rassisten, die Antisemiten, die Fremdenfeinde“: „Ein klares Nein an die Nationalisten.“ [Zitat von gmx.de, aber die URL wurde von denen gelöscht. darum gibt es keine Verlinkung zur Textquelle]

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