NATO-Aggression im Baltikum

In den letzten zwei Jahren hat die USA mit Hilfe der NATO Russland als Feindbild aufgebaut. Erinnern wir uns – Russland hat seine Truppen aus Osteuropa abgezogen und hat somit die Besatzung Deutschlands beendet. Nachdem die Russen aus dem Osten abgezogen waren breitete sich die NATO sofort bis an die Grenzen Russlands aus.

Die USA hingegen haben hier Atomsprengköpfe modernster Bauart in unmittelbarer Nähe zu Russland stationiert.

Ab Februar 2017 verlegt die Bundeswehr im Rahmen eines NATO-Einsatzes bis zu 650 Soldaten und schweres Gerät (Panzer, Raketenabwehrsysteme, Fluggerät, ect.) ins Baltikum. Weiterhin wird ein NATO-Bataillon unter deutscher Führung in der baltischen Republik in Stellung gehen. Der Rest der 1.000 Soldaten besteht aus Franzosen, Belgiern und Kroaten. Weiterhin stationiert die NATO weitere Bataillone (bis zu 4000 Soldaten) in Estland, Lettland und Polen.

Wieder einmal werden deutsche Soldaten an der russischen Grenze in Litauen stehen!

Warum? Weil die Russen auf der Krim durch eine Wahl wieder zu Russland gehören wollten und die ukrainische Regierung es vorzog, die Russen dann besser abzuschlachten. Putin sah dem Gemetzel nicht tatenlos zu und griff ein.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen dazu: „Es handelt sich um ein klares Signal, dass ein Angriff auf ein NATO-Land gewertet wird wie ein Angriff auf alle 28 Nato-Länder.“ —- Welches der NATO-Länder hat Russland denn angegriffen? Georgien und die Ukraine sind keine Miglieder bei der Mörderbande! Wie war es eigentlich, als eine russische Maschine hinterfotzig durch die Türkei abgeschossen wurde…?
Angesichts von schätzungsweise 300.000 russischen Soldaten an der Ostgrenze der NATO ist die Verteidigung der baltischen Staaten ohnehin mehr symbolisch zu bewerten. Außerdem müssen die 4.000 Soldaten immer wieder ausgetauscht werden, weil durch ihre permanente Präsenz die NATO-Russland-Grundakte von 1997 verletzt werden würde.

Die Beziehungen zur NATO waren seit der demokratischen Entscheidung der Krim-Bevölkerung angespannt. Vor der Krim-Krise waren sogar gemeinsame Manöver abgehalten worden, was aber aktuell als undenkbar gilt.

Moskau sieht den von den USA errichteten Raketenschild in Osteuropa als Bedrohung. Und es stört sich an der Ausdehnung des Bündnisses nach Osten, was nach Ende des Kalten Krieges von führenden westlichen Politikern noch ausgeschlossen worden war. Russland-Experte Meister appelliert daran, den westlichen Anteil an der derzeitigen Krise nicht zu verschweigen.

Zugleich müsse die NATO „auf die russische Politik der letzten Jahre reagieren und sich auf ein neues russisches Bedrohungsszenario einstellen.“ Die Stationierung von Truppen an der russischen Grenze ist jetzt eine deutliche Reaktion.

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Der Krieg beginnt im Kopf

von Infidel

Das ständige Gerede über einen bevorstehenden Krieg wird diesen erst erzeugen!

Wenn man sich anschaut wer da ständig von Krieg redet, sieht man, es sind wehrfähige Menschen.

Es sind nicht die Alten im Heim, die Bettlägerigen zu Hause die auf die Pflege anderer angewiesen sind. Es sind nicht die Kranken im Hospital, oder jene die in den Hospizen schlicht nur noch auf den Tod warten.

Es sind keine Kinder, verängstigte Frauen oder junge Menschen die an Frieden glauben wollen!

Man darf sich auch nicht vormachen, dass wir Wahrheitssuchenden, Nationalisten, Systemkritiker und Individualisten jedweder Nation diesen Krieg mit Waffen geführt gewinnen würden?!

Dieses System wartet nur darauf, dass wir zu Gewalt aufrufen.

Zur Not wird mit inszenierten Attentaten nachgeholfen.

Ich erinnere mich an den Schlusssatz des Films WARGAMES: „Ein komisches Spiel ist das! Der einzig gewinnbringende Spielzug ist es, nicht zu spielen!“ (Gastbeitrag von S. H.)

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Was vor den Kreuzzügen geschah

  1. November 2015 von Hardrad

Hier eine Zusammenfassung dessen, was geschah, BEVOR DER ERSTE CHRISTLICHE KREUZZUG STARTETE. Von Hajo Forler:

632 n.Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tod Mohammeds. Zum Zeitpunkt des Todes Mohammeds war der Islam durch Kriegszüge über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden. Diese Kriegszüge wurden nach seinem Tode fortgesetzt und verwandelten den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter Kriege.

633 n.Chr. (466 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge) Muslimische Araber unter der Führung von Khalid ibn al-Walid attackieren und erobern die Festung Al-Hirah. Schlacht von Zumail, das islamische Heer schlachtet die komplette Armee der arabischen Christen ab.

634 n.Chr. (465 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge)Überfall auf Caesarea (Gasa), ca. 4’000 christliche, jüdische und samaritanische Bauern sollen ermordet worden sein.

635 n.Chr. (464 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime müssen eine Kopfsteuer zahlen und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert (konvertiert) wird verschont.

636 n.Chr. (463 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht am Jarmuk (heutiges Jordanien): Das christliche byzantinische Heer wird von den Muslimen geschlagen. Ende der christliche Herrschaft in Syrien und Palästina. Schlacht von Kadesia. Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria) verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

637 n.Chr. (462 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Kirchen und Synagogen werden ausgeraubt oder geschleift, männliche Einwohner getötet, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Priester werden zum Teil gekreuzigt.

Muslimische Truppen erobern und zerstören die Stadt Ktesiphon. Ktesiphon liegt ca. 35 km südöstlich von Bagdad und war vor dem Einfall des Islam der Sitz der christlichen Kirche Persiens.

639 n.Chr. (460 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ausrottung der nichtmuslimischen Gemeinden Al-Bahnsa, Faiyum, Abwait und Nikiu in Ägypten.

640 n.Chr. (459 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung und Brandschatzung Kairos. Fast die gesamte männliche Einwohnerschaft wird niedergemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt und versklavt. Die antike Bibliothek von Kairo geht in Flammen auf. Die Zwangsislamisierung beginnt umgehend.

641 n.Chr. (458 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Festung Pelusium wird eingenommen. Das Militärlager Babylon wird vernichtet.

642 n.Chr. (457 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Sieg über die Perser bei Nehawend. Entscheidungsschlacht bei Hamadan (Ekbetana) gegen das Sassanidenreich. Große Teile des heutigen Iran fallen in die Hand der muslimischen Eroberer. Das prachtvolle Ekbetana, die vermutlich älteste Stadt der Welt, wird fast vollständig zerstört. Unwiederbringliche Kunst- und Kulturschätze gehen verloren. Sofort beginnen ausgedehnte Strafaktionen, Plünderungen, Versklavungen und Zwangsislamisierung, die erst um das Jahr 900 abgeschlossen sind. Eroberung der Stadt Dvi. Die Bevölkerung wurde komplett vernichtet.

Ein muslimisches Heer erobert und zerstört das christlich-byzantinische Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens. Stadt und Land geraten unter den Furor der Eroberer. Schon in den ersten Monaten werden Hunderttausende Christen ermordet, Millionen versklavt. In einem beispiellosen Feuersturm vernichten die Eroberer nicht nur die ältesten christlichen Zeugnisse sondern auch alles, was das antike Rom und Ägypten errichteten. Die Bibliothek von Alexandria, Juwel der antiken Welt (restauriert nach dem versehentlichen Brand während der römischen Expansion) wird nun systematisch und gewollt vernichtet. Mehr als 4000 Jahre geschriebener Geschichte, früher Wissenschaft und Poesie gehen in Flammen auf. Eine islamische Invasionswelle erreicht auch das heutige Libyen, die byzanthinische Stadt Pentapolis wird erobert.

643 n.Chr. (456 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tripolis wird zerstört.

645 n.Chr. (454 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Lybien) und vernichtet die uralte griechisch-römische Stadt vollständig. Die Einwohner gehen geschlossen in die Sklaverei.

649 n.Chr. (450 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Istachr, Die Residenz der Sassaniden, wird zerstört.

650 n.Chr. (449 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die letzten Gebiete des Königreichs Armenien werden überrannt, geplündert und zwangsislamisiert.

652 n.Chr. (447 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein Angriff moslemischer Piraten (Korsaren) auf die Insel Sizilien wird zurückgeschlagen. Die Küstendörfer aber liegen in Ruinen. Viele Einwohner sind tot oder wurden versklavt.

653 n.Chr. (446 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nach einem Aufruhr der Zoroastrier im religiösen Zentrum Estakhr werden ca. 40’000 Menschen von den muslimischen Truppen abgeschlachtet.

667 n.Chr. (432 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Weitere Angriffe moslemischer Piraten (Korsaren) auf die Insel Sizilien sind an der Tagesordnung, werden aber zurückgeschlagen. Küstendörfer und Kirchen müssen mehr und mehr befestigt werden. Trotzdem werden immer wieder Einwohner verschleppt.

670 n.Chr. (429 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen überfallen die Halbinsel Kyzikos.

673 n.Chr. (428 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung von Rhodos durch ein muslimisches Heer.

674 n.Chr. (425 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt. 700 n.Chr. (399 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die italienische Insel Pantelleria wird von Moslem erobert und die Einwohnerschaft versklavt. Die Insel entwickelt sich zu einem moslemischen Piratennest.

703 n.Chr. (396 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Angriff auf Syrakus.

708 n.Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste. Auf seinem Vormarsch wurden sämtliche Städte und Siedlungen Nordafrikas geplündert und niedergebrannt. Mehr als 50% aller Einwohner Nordafrikas sind am Ende des Feldzuges tot. Millionen werden vergewaltigt, gefoltert und versklavt.

708 n.Chr. (391 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Sizilien wird kurzfristig von Muslimen erobert kann jedoch unter schwersten Verlusten und Verwüstungen entsetzt werden.

710 n.Chr. (389 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Beginn der Eroberung der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal). Sofort beginnt die grundlegende Zwangsislamisierung der eroberten Gebiete. Die Kopfsteuern sind höher und die Leibstrafen härter als sonstwo unter dem eisernen Stiefel des Islam.

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Qutaiba ibn Muslim beginnt im Auftrag der arabischen Umayyaden Herrscher von Chorasan aus die Unterwerfung von Transoxanien. Er erobert die bedeutenden Städte Samarkand und Buchara welche restlos geplündert und beinahe entvölkert werden. Die Überlebenden enden in der Sklaverei oder werden zwangsislamisiert. Auch Choresmien und das Ferghanatal werden unterworfen.

711 n.Chr. (388 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Entweihung der auf dem Tempelberg befindlichen Basilika Santa Maria zur al-Aqsa-Moschee (die „entfernteste“) durch Abd el-Wahd. Heute gilt diese Moschee als drittwichtigste im Islam, weil Muhammad dort auf seiner „himmlischen Reise“ gebetet habe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon 79 Jahre in Medina begraben war. Diese prächtige Kirche war einst von Kaiser Justinian (527-565) erbaut worden. Für den Islam bedeutet die Umwandlung einer berühmten Kirche zugleich immer auch Sieg über das Christentum. Und Legendenbildungen sind in dieser Ideologie wichtiger als historische Tatsachen.

712 n.Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen. Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.

712 n.Chr. (387 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Eroberer erreichen die Grenzen Chinas und Indiens. Hinter ihnen (so zeitgenössische Chronisten) stehen sämtliche eroberten Gebiete in Flammen Bald unternehmen die Araber auch erste Vorstöße nach Sindh. Ströme von Sklaven gelangen auf die Märkte des nahen Ostens. Musa erobert mit einer Streitmacht von ca. 18’000 Soldaten die Städte Sevilla und Mérida. muslimische Truppen erobern und plündern auch die Stadt Salamanca, die für längere Zeit unbewohnt bleibt. Die muslimische Eroberung und Zwangsislamisierung Südspaniens ist abgeschlossen. Die nordafrikanischen Sklavenmärkte bersten über von europäischen Sklaven.

713 n.Chr. (386 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod stehen muslimische Heere (nicht etwa muslimische Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).

717 n.Chr. (382 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nachdem ein arabisches Heer die byzantinische Armee in Kleinasien geschlagen hat, überschreitet Maslama, der Bruder des Omajjaden-Kalifen Suleiman, die Dardanellen und belagert Konstantinopel (Hauptstadt des christlichen byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) mit einer 180’000 Mann starken Armee. Nur mit Hilfe des griechischen Feuers konnten die Byzantiner dem ersten Ansturm, der von 1800 arabischen Schiffen unterstützt wurde, widerstehen.

Vollkommen unverhofft für Kaiser Leo III. kommt (der bulgarische): Khan Tervel mit 30’000 Panzerreitern den Byzantinern zur Hilfe. Die Araber stellen sich den Bulgaren jedoch nicht zum offenen Kampf.

718 n.Chr. (381 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nachdem die Araber nun ihrerseits zu Belagerten der Bulgaren geworden sind, und vom Nachschub abgeschnitten, infolge des harten Winters, Hunger und Epidemien bereits angeschlagen waren, stellen sie sich den Bulgaren schließlich doch zur Schlacht. und werden in kurzer Zeit niedergemacht. Die vereinten bulgarisch-byzantinische Truppen, zu denen auch Kontingente der Khasaren, Armenier und andere Kaukasier gehören, schlagen die Araber schließlich aus Europa bis an die Reichsgrenzen in Kleinasien zurück. Auf dem Rückzug des islamischen Heeres werden die Ländereien östlich des Bosporus dem Erdboden gleichgemacht, die Einwohner in die Sklaverei verschleppt. Durch diesen Sieg wurde die Ausbreitung des Islams an der Ostgrenze Kleinasiens für die nächsten 6 Jahrhunderte gestoppt.

720 n.Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Die Muslime erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse. Der Feldzug dient weniger der Zwangsislamisierung als dem Raub und der Beschaffung von Sklaven.

720 n.Chr. (379 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Erneuter Landungsversuch moslemischer Truppen auf Sizilien bei dem es zu ausgedehnten Gefechten und Verwüstungen kommt.

725 n.Chr. (374 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): Plünderung von Autun.

731 n.Chr. (368 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Plündernd brechen islamische Heere in Südfrankreich durch. Von Dijon bis Sens nahe der Loire, sowie Langres und Luxeuil fällt ihnen faktisch ganz Frankreich südlich der Loire in die Hände.

732 n.Chr. (367 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Abwehrschlacht bei Tours und Poitiers. Sieg der europäischen Heere über die muslimischen Heere. Die Muslime werden hinter die Pyrenäen zurückgeworfen, verwüsteten und plündern auf dem Rückzug noch das Umland und können Tausende Gefangene in die Sklaverei führen. Sie behalten aber weite Teile der iberischen Halbinsel (heute Spanien und Portugal) in ihrem Besitz.

732 n.Chr. (367 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Plünderung des reichen Klosterstadt Tours scheiterte durch die Niederlage in der Schlacht von Tours und Poitiers. Trotzdem verwüsteten und plündern die moslemischen Invasoren das Umland. Auf dem Rückzug können sie tausende Gefangene in die Sklaverei führen.

735 n.Chr. (364 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime greifen erneut Südfrankreich mit starken Heeren an. Zwar gelingt es ihnen nicht die angestrebten Städte und Länder zu erobern, doch alle Einwohner die ihnen in die Hände fallen werden versklavt, Frauen und Kinder zudem vergewaltigt.

751 n.Chr. (348 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): In der Schlacht am Talas besiegt ein muslimisches Araberheer mit 200’000 Mann erstmalig ein chinesisches Heer.

781 n.Chr. (318 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Bei der Plünderung von Ephesus werden ca. 7’000 Griechen in die Gefangenschaft verschleppt.

810 n.Chr. (289 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Truppen besetzen Korsika und benutzen es von nun an als Basis für Angriffe auf die Südküste Frankreichs.

813 n.Chr. (286 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nizza wird geplündert.

831 n.Chr. (268 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Palermo. 37’000 der 70’000 Einwohner werden getötet.

832 n.Chr. (267 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, wobei große Mengen Sklaven und Waren erbeutet werden.

835 n.Chr. (264 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Von Sizilien setzen die Muslime auf das Festland über und verwüsten Kalabrien.

838 n.Chr. (261 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Islamische Truppen überfallen erneut Südfrankreich und das Rhonetal, um zu plündern. Plünderung der Stadt Amorium (Byzanz). Der Kalif al-Mu’tasim ließ 4’000 Einwohner ermorden, weitere 6’000 wurden nach einer Gefangenenrevolte hingerichtet.

840 n.Chr. (259 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tarent und Bari fallen in die Hände moslemischer Invasoren. Beide Städte werden aufs schwerste geplündert und gebrandschatzt. Tausende geraten in Sklaverei.

840 – 847 n.Chr. (259 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Das unter fränkischem Schutz stehende Benevent wird von islamischen Angreifern besetzt.

841 n.Chr. (258 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Brindisi fällt nach heftigen Kämpfen in die Hände moslemischer Invasoren.

841 n.Chr. (258 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Capua (Kampanien/Italien) wird nach kurzer Belagerung vollständig zerstört und geplündert.

843 n.Chr. (256 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Messina.

843 n.Chr. (256 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Arabische Eroberungsversuche auf Rom scheitern. Die Stadt und das Umland werden geplündert bzw. gebrandschatzt, die Bevölkerung gefangen und versklavt.

844 n.Chr. (255 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge) Eroberung der sizilianischen Stadt Modica.

848 n.Chr. (251 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Im August wird die Stadt Ragusa auf Sizilien von den Arabern geplündert und zerstört, trotz der Tatsache (laut Ibn al-Athir), daß die Bewohner mit den Arabern Frieden geschlossen und ihnen die Stadt überlassen hatten.

848 n.Chr. (251 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Einheiten überfallen und plündern Marseille, das Umland wird schwer verwüstet. Geiseln und Sklaven werden genommen.

851- 852 n.Chr. (248 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Das kurzfristig befreite Benevent (Kampanien/Italien) wird erneut von den Muslimen besetzt. Die Besatzer richten ein Blutbad unter der Bevölkerung an.

855 n.Chr. (244 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Alle Christen der Stadt Hims in Syrien werden deportiert oder exekutiert, Zerstörung aller Kirchen.

856 n.Chr. (243 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Arabische Invasoren attackierten und zerstörten die Kathedrale von Canossa in Apulien. Die Stadt wird geplündert und Sklaven genommen.

859 n.Chr. (240 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen überfallen und plündern erneut in Südfrankreich. Eroberung der Stadt Enna.

860 n.Chr. (239 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung von Pamplona.

861 n.Chr. (238 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung von Ascoli.

866 n.Chr. (233 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Plünderung aller Kloster im Wadi Natrun (Libyen).

868 n.Chr. (231 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Araber erobern die Stadt Ragusa auf Sizilien endgültig.

870 n.Chr. (229 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Araber erobern die Insel Malta und zerstören dort die fast 700 Jahre ungebrochen existierende christliche Kultur. Sie bleiben bis 1090.

878 n.Chr. (221 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Syrakus.

879 n.Chr. (220 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Sarazenen zerstören Numistro in der Provinz Potenza.

880 n.Chr. (219 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen erobern und plündern Nizza.

882 n.Chr. (217 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Invasoren errichten an der Mündung des Garigliano zwischen Neapel und Rom, eine Basis von dem sie aus Kampanien sowie Sabinia im Latium angegriffen.

884 n.Chr. (215 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Rametta erobert, Kloster Monte Cassino bei Rom zerstört, Syrakus nach neunmonatiger Belagerung erobert – Ermordung Tausender.

888 n.Chr. (211 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimische Truppen errichten in der Provence mit Fraxinetum einen neuen Brückenkopf, der sich den spanischen Mauren unterstellte. Von dort unternehmen sie Plünderungen im Westen bis nach Arles (Hauptstadt des Königreichs Burgund) sowie entlang der Rhone bis Avignon, Vienne (bei Lyon) und Grenoble.

900 n.Chr. (209 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung der Stadt Catania.

901 n.Chr. (208 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Massaker an Tausenden von Christen in Sevilla und Umgebung.

902 n.Chr. (197 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen die sizilianische Stadt Taormina.

903 n.Chr. (196 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nach der Plünderung von Thessaloniki werden 20’000 Christen unter den arabisch-muslimischen Stammeshäuptern verteilt.

911 n.Chr. (188 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der Bischof vom Narbonne ist nicht in der Lage von Frankreich nach Rom zu gelangen, da Muslime die Alpenpässe besetzt haben. Wegelagerei, Sklaverei und Plünderungen sind an der Tagesordnung.

918 n.Chr. (181 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem benachbarten Festland liegende Reggio in Kalabrien.

920 n.Chr. (179 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime stoßen aus Spanien über die Pyrenäen vor, verwüsteten ungehindert die Gascogne und bedrohten Toulouse.

934 n.Chr. (165 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua und La Spezia werden von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

935 n.Chr. (164 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua und La Spezia werden erneut von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

937 n.Chr. (162 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime wüten am Palmsonntag des Jahres 937 in Jerusalem, plündern und zerstören die Kirche auf dem Kalvarienberg.

939 n.Chr. (160 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemhorden stoßen im Norden über Genf bis zu den Schweizer Alpenpässen vor. Die Stadt wird ausgeraubt und Sklaven genommen.

942 n.Chr. (157 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen marschieren sengend und mordend durch den Südosten Frankreichs und stoßen nach Oberitalien vor.

942 n.Chr. (157 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Nizza wird von Muslimen überfallen, ausgeraubt und niedergebrannt.

952 – 960 n.Chr. (147 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ausgehend von den Alpenpässen erobern muslimische Truppen für annähernd 8 Jahre die Schweiz. Sie plünderten und zerstörten in den folgenden Jahren das Wallis, Teile Graubündens und der Ostschweiz. Zwischen 952 und 960 beherrschten die Araber nach der Schlacht bei Orbe weite Teile im Süden und Westen der Schweiz einschließlich des Grossen St. Bernhard-Passes und stießen im Nordosten ebenfalls bis St. Gallen vor, im Südosten bis Pontresina.

942 – 965 n.Chr. (137 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern das Herzogtum Savoyen.

906 – 972 n.Chr. (101 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern die Provence.

964 n.Chr. (130 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Moslemische Truppen erobern und brandschatzen von Sizilien aus das auf dem Festland liegende Rometta.

979 – 988 n.Chr. (115 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Sebük Tegin erklärt den “Heiligen Krieg“ gegen die Hindu-Schahis, deren König Djaypal (965-1001) er 979 und 988 besiegt. Alle Festungen innerhalb Afghanistans bis an die indische Grenze fallen in die Hand seiner Moslemkrieger.

985 n.Chr. (109 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung von Barcelona.

987 n.Chr. (107 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Eroberung von Coimbra.

997 n.Chr. (107 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Santiago de Compostela wird dem Erdboden gleichgemacht.

997 – 1029 n.Chr. (97 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud von Ghazni führt allein gegen Indien 17 Feldzüge.

1001 n.Chr. (93 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): antichristliche Pogrome in Bagdad.

1002 n.Chr. (92 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Bari wird erneut von Arabern erobert und zerstört.

1002 n.Chr. (92 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Genua wird von Arabern erobert und geplündert.

1004 n.Chr. (90 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Pisa wird von Arabern erobert und geplündert.

1009 n.Chr. (85 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Kalif Al-Hakim ordnete die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer in Jerusalem an. Auch die Grabeskirche einschließlich des Heiligen Grabes wird zerstört.

1010 n.Chr. (84 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud von Ghazni überfällt die Stadt Multan, richtet ein Blutbad unter der Bevölkerung an und nimmt den Herrscher Daud gefangen.

1011 n.Chr. (83 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud zerstört die indische Stadt Thaneswar bei Delhi.

1018 n.Chr. (76 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud von Ghazni erobert die indische Stadt Mathura, tötet 50’000 ihrer Bewohner und versklavt den Rest.

1024 n.Chr. (75 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Mahmud erobert Somnath und zerstört den heiligen Tempel Shiva-lingam; die Einzelteile des Tempels wurden mit dem geplünderten Tempelschatz nach Ghazni gebracht, wo die Bruchstücke dann zu Stufen am Tor der Hauptmoschee wurden; 50’000 erschlagene Hindus zierten die Vorplätze der Tempel.

1033 n.Chr. (66 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslime massakrieren 6.000 Juden in Fez.

1055 n.Chr. (44 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die türkischen Seldschuken erobern Bagdad.

1057 n.Chr. (42 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tughrilbeg plündert die Stadt Balad am Tigris. Malatya erobert.

1066 n.Chr. (33 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Ermordung aller 3.000 Juden von Granada.

1070 n.Chr. (29 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n.Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend behindert.

1071 n. Chr. (28 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht bei Mantzikert – ein christliches byzantinisches Heer wird durch ein muslimisches Heer vernichtend geschlagen. Die muslimischen Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlichen byzantinischen Reiches: Kleinasien.

1077 n.Chr. (22 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Muslimisch-seldschukische Türken erobern Jerusalem und massakrieren 3.000 Menschen. Zerstörung Ghanas (Sudan).

1086 n.Chr. (13 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Schlacht von Zallaqa – Der Almoraviden-Herrscher Yusuf ibn Taschfin marschiert in Andalusien ein, um andere muslimsche Invasoren in Andalusien im Jihad gegen Nichtmuslime zu unterstützen. Bei der Schlacht gegen König Alfons VI von Kastilien am 23.Oktober starben allein unter den Kastiliern 59’500 Soldaten. Tashfin enthauptete 24’000 Menschen und ließ sie in Minarettenform aufspiessen. Das Schlachtfeld wurde Zallaqa (auf deutsch: rutschiger Boden) genannt, weil die Krieger aufgrund der enormen Mengen vergossenen Blutes wiederholt ausrutschten.

1194 n.Chr. (5 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der muslimische General Aibak erobert die indische Stadt Anahilwar Patan, tötet 50’000 ihrer Bewohner und versklavt weitere 20’000.

1095 n. Chr. (4 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Der christliche byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe. Auf der Synode von Clermont wird der Kreuzzug beschlossen.

================================================================ 1099 n.Chr. bis 1293 n.Chr.: Nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren islamischer Expansion durch das Schwert und zig Millionen Toten in der damals bekannten Welt beginnen zwei Jahrhunderte der christlichen Kreuzzüge…

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Was bedeutet der Große Austausch für uns und unsere Zukunft?

von Infidel

Was bedeutet der Große Austausch für uns und unsere Zukunft ?

Vor Mitte dieses Jahrhunderts, vermutlich bereits in den Zwanzigerjahren, geraten die einheimischen Deutschen, Niederländer, Franzosen und Skandinavier in die Minderheit.

Die Staaten, ihre Institutionen und Gesetze selbst gehen dabei zunächst nicht unter, sie verändern nur grundlegend ihre Wesensart – vergleichbar den Gesichtern in den Großstädten – der Süden übernimmt letztlich den Norden, und zwar weltweit. Wie eine Schlupfwespe.

Es ist für unsere Belange fast egal, ob der Islam (als stärkster bekannter politischer Wille) letztlich siegen wird.

Oder ob sich die heutigen Unterdrücker der Einheimischen durchsetzen werden, ein unerklärter Interessenverband aus Globalisten, Linken und einer ihr zuarbeitenden untätigen Masse, deren Lebenszweck sich in Konsum, Feel-Good-Life und Fußball erschöpft.

Auf die öffentliche Willensbekundung solcher Menschen noch zu hoffen, erscheint zwecklos.

In zweiter, dritter Generation gibt es nichts, was ihnen noch zum Bewußtsein von Volk oder eigener Identität verhelfen könnte – sowohl ihr Dasein als auch ihr Ansprechen ist sinnlos….sie werden das nachplärren, was ihnen über Jahrzehnte ins Hirn hineingehämmert wurde – teilweise auch noch dann, wenn sie oder ihre Frauen und Kinder schon einmal mit Messer und Erbgutfremdeinspitzung bereichert wurden.

Eine für alle Deutschen verbindliche Kulturidee besteht vermutlich seit den Siebzigerjahrennicht mehr – nicht nur, weil immer mehr Städte an das Neuvolk verlorengehen, als auch weil sich große Teile der Bevölkerung bewußt für das feige Wegducken, für die Mitarbeit an der „Neuen Welt“ entschieden haben, gleichgültig aus welchen Beweggründen.

Rechts zu sein, die Verteidigung des Eigenen, verlangt heute vor allem für öffentliche Personen immer Unzumutbareres ab – eine Entwicklung, die sich vermutlich noch verschlimmern und in offene Verfolgung wie in der DDR einmünden wird.

Auch wenn eine große Mehrheit anders denkt – sie werden sich dem Willen der Mehrheit wenigstens nach außen beugen – das ist das einfache schlichte Geheimnis allem Totalitarismus (der besonders bei uns Deutschen, aufgrund geschichtlicher und sozialbiologischer Gründe stark begünstigt ist).

Der Kampf gegen Rechts ist jene Idee, die sowohl den Großen Austausch öffentlich begründet als auch die Umwandlung nicht nur der Bundesrepublik in einen offenen Gesinnungsstaat.

Wir brauchen nicht zu glauben, daß der Große Austausch oder die Volkswillens-Unterdrückung vordringlich den 12 Jahren zuzuschreiben wäre – auch ganz ohne Hitler würde Derartiges heute vollzogen.

Aber wir können feststellen, daß das Neuvolk ein Mittel zur Durchsetzung des 3. deutschen Totalitarismus ist – denn nach und nach werden auch die Entscheidungsträger durch Migranten, insbesondere die machtbewußten „Vorzeigemoslems“ ersetzt werden.

Ihr ökonomisches Dasein hängt von der Mitwirkung und Weitertreibung des Austauschs durch das System ab – und anders als die Deutschen folgen sie noch dem Tribalismus, d.h. der Bevorzugung der eigenen Sippschaft, des Stammes, des eigenen Volkes für öffentliche Ämter: Tribale Netzwerke werden gebildet, die durchaus auch in Konkurrenz miteinander treten (Türken zu Kurden, Juden gegen Moslems, Schiiten gegen Sunniten, Serben gegen Albaner usw.- wir haben 190 Nationen zur Auswahl) – nur in einem handeln sie gemeinsam: Gegen den Selbstbehauptungswillen der Einheimischen.

Hierzulande, in Schweden, in Holland, GB. Ihre heftige Zerstrittenheit ist es, die NOCH eine Handlungseinheit verhindert, auch da kein Handlungsbedarf besteht – die Deutschen treten als solche, als tribale Gruppe, nicht in Erscheinung, um ihre Interessen zu vertreten.

Es werden, egal ob von AfD oder Pegida, lediglich behutsame Änderungswünsche innerhalb der universalistischen Gedankenkäfige hervorgebracht – nicht der bloße Selbsterhaltungswille formuliert.

Eine künftige Sammlung der einheimischen Deutschen zum alleinigen Zweck ihres Selbsterhalts kann letztlich nur unter einem tribalistischen Leitgedanken bewerkstelligt werden – allerdings ist dieser in der Öffentlichkeit nicht mehr vermittelbar – er steht dem Gleichheitsgrundsatz ja vollständig entgegen, da er unser Volk gegenüber anderen bevorzugt.

Das Grundgesetz selbst wird deshalb in Gegenwart und Zukunft eher als eine Waffe gegen uns Verwendung finden als in unseren Händen gegen unsere weitere Entrechtung.

Dennoch glaube ich (auch wenn ich mich nach den Erfahrungen von AfD und Pegida vom Gedanken einer langsamen steten Reform der Bundesrepublik für mich ad acta gelegt habe, die Entwicklung ist unumkehrbar und die BRD ebensowenig reformierbar wie die DDR) persönlich nicht an die feindliche Absicht der Gründer der Bundesrepublik, ganz im Gegenteil.

Die Adenauer-Republik war um 1960 vermutlich um einiges souveräner als das heutige „Deutschland“, aber das ist Geschichte. Kulturgeschichtlich sollten die ersten 20 Jahre der BRD aus meiner Sicht sowieso der Nationalstaatszeit zugerechnet werden, gewissenermaßen als ihr Nachhall.

1968 bereits setzte das Sterben des deutschen Nationalstaates ein, wie wir ihn kennen und heute haben FDGO & Co., das Geplapper von Grundrechten, Presse- und Redefreihiet, dem Gleichheit vor dem Gesetz, jede Glaubwürdigkeit verloren. Instinktiv wissen das auch die Deutschen gehen mit der Öffentlichkeit nach ähnlichen Vorsätzen um wie einst der DDR-Normalbürger:

Nach Außen hin macht man auf Linientreue, den ganzen Zirkus mit, daheim nur und mit Vertrauten redet und handelt man offen.

An diesem heimischen Beispiel ist anzusetzen und aus den Selbstverteidigungs-Erfahrungen der Völker unter sowjetischer Herrschaft zu lernen, die auch mit Umvolkungsmaßnahmen zu kämpfen hatten, beispielsweise der baltischen Völker, die über 40 Jahre Zwangsbesiedlung an den Rand einer Minderheit gerieten und sich dennoch am Ende behaupten konnten – auch, indem sie sich in den Fragen ihres Selbsterhalts gar nicht erst auf systeminterne Diskussionen (Reformsozialismus ect., wie bei den Bürgerrechtlern der DDR verließen, sondern ausschließlich der Herkunft vertrauten – es gab in ihren Kreisen so gut wie keine Nichtbalten oder Hälftige).

Nachdem erst im Laufe der 50er Jahre die „Waldbrüder“ vom KGB und der Armee mit hohen Opferzahlen und schrecklichen Foltern vernichtet werden konnten, entstanden 2 getrennte Gesellschaften – grob gesagt, die Großstädte v.a. die Neubauviertel sowjetisch, das Land bis auf wenige Ausnahmen heimisch. #

Gleichzeitig galt für die Einheimischen auch hier das Handlungsmuster der gespaltenen Zunge, eine Art tribaler „Taquiya“ – die das Baltikum über Jahrzehnte mit einer umheimlichen Stille überlappte.

Nie davon sprechen, immer dran denken – und danach handeln.

Lächeln, wenn es die augenblickliche Lage zwingend erfordert, aber niemals das Ziel vergessen: Selbsterhalt und Selbstbestimmung für das eigene Volk.

Die Erbitterung über die Große Lüge als rechtmäßig anerkennen – aber den Zorn nach außen hin unter Kontrolle halten und als Energieträger für Taten verwenden.

Niemals die Fremdherrschaft anerkennen, auch wenn man gezwungen ist, unbedrohlich zu erscheinen.

Die tribalen Netzwerke der Balten konnten sich bis in den Staats- und Parteiapparat ausbreiten, trotz der sowjetischen Machtsicherungsmaßnahmen (die höchsten Machtstellen waren mit Nichtbalten v.a. Russen versetzt) – und die Balten lernten ihrerseits, wie sich stille Gewalt in ihren Kreisen zur Verhinderung von Verrat einsetzen ließ – d.h. auch ein solch stilles nordisches Volk wie die Esten lernte, sich ihrer zu bedienen – und die Russen, an Brutalität gewohnt, trauten den friedfertigen Esten und Letten nicht zu, unter ihren Augen ein Netzwerk zu schaffen, das unter seinesgleichen ebenso drastischen Maßnahmen ergreifen konnte wie der KGB.

Für viele eingewanderte Russen war es ein Schock, daß während und nach 1990 ihre so harmlosen baltischen Nachbarn einen Zusammenhalt gegen sie entwickelt hatten, das in der nüchternen, aber effektiven Ungültigerklärung der sowjetischen Okkupation und deren politischer Ergebnisse, von Russifizierung und Austausch.

In dieser flapsigen. Ungültigerklärung liegt auch für uns eine Chance in der Zukunft, Stichwort 146‚er, obwohl deren Programm Unsinn ist.

Die BRD ist ein anerkannter Staat und eine Ablehnung erfolgt aus anderen Gründen als den juristischen Spitzfindigkeiten wie einer fehlenden Verfassung.

Die 146er-Erzählungvon der BRD-Gmbh, ist also eher ein Ausdrucksmittel für die Ablehnung des Großen Austauschs als ein echter Baustein für ein zukünftiges Deutschland.

Wir sollten die Bewegung, ebenso die der Putinistas, dennoch im Auge behalten und evt. für unsere Agitationszwecke verwenden, sollte sich das Gedankengut unter den deutschen Bürgerrechtsbewegungen schlagartig verbreiten, z.B. bei der Gründung eines europäischen Staates oder anderer bundesdeutscher Selbstaufgabebekundungen mit entsprechender Tragweite.

Daran glauben sollten wir nicht.

Wir sollten uns bewußt sein, daß wir als deutsche Aktivisten zwar eine verschwindende Minderheit sind, aber letztlich eine Interessenvertretung des verbliebenen Deutschland – einem Gemeinwesen, was von seinem Staat getrennt wurde, wie einst die baltischen Sowjetrepubliken.

Wenn der Staat nicht mehr dem Volk gehört, so gehört auch das Volk nicht mehr dem Staat !

Der Bedarf vieler Deutschen nach Abwendung vom System ist vorhanden (denken wir an die 146‚er, oder die Putinisten, selbst bei Grünen und der FDP finden wir die Handlungsmotive der Abwendung!), aber den Deutschen fehlt noch die Erfahrung und der Staatsglaube auch bei jenen übermächtig, die die Feindseligkeit des Systems und die staatliche Verstrickung erkannt haben. Allerdings ist hier der deutsche Hang zur Vereinsmeierei der Bildung eines deutschen Netzwerkes, einer Gegengesellschaft zuträglich.

Eigene Denk- und Schaffensräume innerhalb einer solchen zu schaffen und sie anzuführen, ist daher Kernaufgabe für die Deutschen, die über die demographische Niederlage hinaus welche sein wollen.

Auch eine (auch wenn man sich als gelernter Bundesbürger dagegen sträubt) Abwendung vom Staat Bundesrepublik als gedanklichen Bezugsrahmen – und sei es nur als vorläufiges Machtmittel der Drohung.

Die immer selbstzerstörerischen Maßnahmen der politischen Entscheiderschicht spielen uns in die Hände. Gleichzeitig zu diesem Austausch vollzieht sich nämlich die Abdankung jeglicher Vernunft im Geistesleben unseres Landes und im Verhältnis der Menschen zu ihren Entscheidungsträgern.

Gender Mainstreaming erscheint als ein fast harmloses Beispiel von Kollektivwahnsinn, der sich angesammelt hat in den Köpfen. Auch dem unpolitischen Betrachter fällt auf, dass mit der immer stärker werdenden Globalisierung, immer mehr abstruse und völlig irreale Forderungen im Bezug auf das Zusammenleben von Menschen gestellt werden.

Mitunter erinnert es an religiösen Wahnsinn, in jedem Fall Geisteskrankheit, obwohl die kranken Ideen der Gesellschaftsingenieure vom „Neuen Menschen“ im Kern auf die Ideen der Aufklärung, auf den Ersatz von Gefühltem durch den bewußten Verstand zurückgehen.

ABER, auch wenn wir die heutigen Entartungen der Moderne, des Kulturmarxismus zurückweisen: Wir sollten das Gedankengut der Aufklärung dabei nicht verwerfen oder um eine Wiederbelebung des Kulturchristentums ersuchen, sondern wie unsere Großväter das für uns ZWECKENTSPRECHENDE herauslösen und weiterzuentwickeln.

Der Fortbestand unseres Volkes, unserer Wesensart wird ohne unsere Bereitschaft, die Früchte der Wissenschaft zu nutzen, nicht möglich sein.

Das identitäre Denken darf sich dabei nicht im gegenstandslosen Einrichten in der Vergangenheit erschöpfen, sondern ist in der Pflicht, für die Zukunft Lösungen zu erarbeiten.

Gerade der Erfolg des deutschen Nationalstaats, mit allen Erzeugnissen ist aus der Vernunft heraus entstanden, aus der sachlichen Annahme der militärischen und wirtschaftlichen Herausforderung der Mitte durch eine ganze Gesellschaft.

Dieser Kampf brachte einst eine der wohl leistungsfähigsten Industriestaat der Welt hervor, der nicht nur als Standort seine Aufgabe erfüllte, sondern auch als Lebensraum.

Verstand und Gefühl, Überlegung und Tiefenahnung, Leistungskraft und Naturliebe miteinander versöhnt zu haben, darin liegt der deutsche Beitrag zur Staatsgeschichte der Menschheit.

Wer und warum uns das über 70 oder 100 Jahre zertrümmert hat, ist nicht das heutige Thema, sondern die Gegenwart und Zukunft. Wie wir uns einrichten müssen in einem Staatswesen, die uns auch durch eigene Schuld gestohlen wurde.

Der Leitgedanke aller Globalisten, ob nun links oder plutokratisch, ist auch aus sozialgesellschaftlicher Sicht bekannt: Zeigt sich das Volk noch widerspenstig, spalte es und tausche es aus, damit nie wieder ein gemeinsamer Wille entsteht, sich den Maßnahmen der Entscheidungsträger entgegenzusetzen.

Einer bewußtlosen Gesellschaft kann alles auferlegt werden.

Nach und nach drängt man die Einheimischen auch wirtschaftlich auf untere Ränge ab, läßt sie ums Überleben kämpfen, während die eigene Gruppe sämtliche hoch angesehene Ränge besetzt – ein Disziplinierungsinstrument, ein Achtungszeichen: Das Eintreten für das Eigene lohnt sich nicht, es verschafft nur persönliche Nachteile.

Dergleichen ereignete sich in Deutschland schon einmal – im 16. und 17. Jahrhundert, insbesondere dem Absturz in den Absolutismus.

Damals ein Gemeinschaftswerk von Adel, Klerus und dem Patriziat der Großstädte – das Deutschland volle 300 Jahre in der Entwicklung zurückwarf, Wirtschafts- und Geistesleben für religiöse Ideen und die Macht weniger Allmächtiger opferte.

Erst durch den vollzogenen Willen eines deutschen Machtstaates, Preußen, konnte sich im Laufe des 19. u. 20. Jhds. wieder eine deutsche Bürgergesellschaft, ein gemeinsamer Volkswille herausbilden.

Die Adelserzählung steht der heutigen gesamtgesellschaftlichen Situation noch näher als die -recht übersichtliche- baltische Geschichte und führt zu wichtigen Überlegungen:

Der Neoabsolutismus ließe sich also überleben, ginge damit nicht der Austausch der Gesamtbevölkerung bzw. die Umwandlung einher.

Abgesehen von den Elsässern vielleicht ist nirgendwo in deutschen Landen etwas derartiges eingetreten.

Wohl aber in den Ländern Ostmitteleuropas, die deutsche Feudalstaaten über viele Jahrhunderte beherrschten, in erster Linie Preußen bzw. seine Vorläufer und Österreich, das eine Vielzahl v.a. slawischer Kleinvölker beherbergte. Hier mußten die einheimischen Völker Strategien entwickeln, teilweise über Jahrhunderte hinweg.

Das beste Beispiel dafür sind die Tschechen, die sich fast 900 Jahre lang im deutschen Reichsverband befanden und mehrfach fast aufgelöst wurden als ein weiterer ostdeutscher Stamm wie die Obersachsen oder die Schlesier – oder als chancenlose Winzlinge wie die heutigen Sorben.

Anders als die Balten wurden die Tschechen vom Deutschtum weit stärker durchdrungen, zeitweilig nach dem Sieg der Kaiserlichen gegen die böhmischen Stände.

Dennoch, auch wenn die gesamten Eliten im Deutschtum durchdrungen waren und das Tschechische im 18. Jahrhundert nur noch als vereinfachte Land- und Dienstbotensprache existierte, vermochten sich die Techechen im Lauf des 19. Jhds als Willensgemeinschaft neu zu herauszubilden.

Die Erinnerung an die erfolgreiche Hussitenaufstände des frühen 15. Jhds. wurde in halber Legendenform stetig weitergegeben.

Und gerade die geopolitisch existenzbedrohende Lage ließ, unter den Augen der deutschen Mitbewohner, einen für Mitteleuropa unbekannten Widerstandsgeist entfachen, der allerdings früh mit echtem Haß und offenen Vernichtungswillen einherging (nur die Völkerbundeinbindung verhinderten eine Vertreibung der Sudentendeutschen schon 1919, aber die Absicht war da) – und einer scharfen sozialrevolutionären Komponente – nicht umsonst ist die erste Partei die sich nationalsozialistisch nannte, eine tschechische.

Und auch die schnelle Machtübernahme der Kommunisten ist auf diesen (auch von den Eliten geteilten) Proletengeist zurückzuführen. Die Tschechen wußten, wem sie ihren Sieg über das Deutschtum verdanken würden und daß ihr künftiges Gemeinwesen sozialistisch gestaltet sollte, das hofften sie seit den ersten Slawenkongressen in Prag. Die Tschechen erfüllten sich ihren langgehegten Traum der Loswerdung der Deutschen 1945 in einem infernalischen Blutbad, einer kulturellen Abtreibung, die nichts als ihr eigenes 3-Millionenvolk zurückließ – dort, wo über Jahrhunderte sich das kulturelle und wirtschaftliche Herz Europas befand.

Wir sehen es noch heute an der beeindruckendsten Barocklandschaft, die unser Kontinent beherbergt, jede Stadt eine Zuckerbäcker-Herrlichkeit – aber, sie sind merkwürdig unbelebt, nicht angenommen von einem Volk, das 1945 aus den umliegenden Dörfern kam, um die Stadtbewohner zu schlachten.

Eine düstere Geschichte, und die Tschechen bezahlten ihre Freiheit mit erneuter Unterdrückung, und einem leergefegten Land, während wir noch immer als der Maschinenraum Europas und Wohlstandszone gelten…aber auch das wird mit dem Austausch enden und wir sollten gerade von den Tschechen lernen, Geduld, Nüchternheit, Beherztheit und Zielstrebigkeit. Auch wir Einheimischen Deutschen besitzen heutzutage keine politische Interessenvertretung gegenüber einer übermächtigen Adelsschicht mehr – das deutsche Volk reagiert auf das Unzumutbare mit Abwendung.

Mit Schweigen, mit Selbstbetäubung…und der niedrigsten Geburtenrate der Welt. Wie einst andere – die ebenso wie wir erst lernen mußten, sich zu wehren und sich auf Selbsterhalt und Selbstbestimmung des eigenen Volkes als den Leitgedanken politischen Handels zu besinnen.

Nun liebe Mitstreiter – Für das Wohl ferner Länder gegen Großmächte zu streiten, bedarf es wenig. Aber der Dienst für unsere Heimat, für Deutschland, ist der undankbarste von allen, zur Vergütung gibt es nichts außer einer Würdigung durch die Nachfahren, sollten wir Erfolg haben. Und gerade deshalb tun wir es.  (MS)

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