Refugee leiht sich Rad aus

Das Fahrrad von Thomas Proschwitz wurde gestohlen. Der Mann, der Flüchtlingen im Alltag hilft, ist jetzt bitter enttäuscht. [weiter hier]

Natürlich werden Fahrräder tagtäglich gestohlen. Das ist normal, daran hat man sich gewöhnt.

Das kuriose an dieser Meldung ist folgender Satz:

„Mein Fahrrad ist eine alte Klappermühle“, sagt Proschwitz. „Aber dennoch ist es Diebstahl.“ Umso enttäuschter ist er jetzt. „Denn dieselbe Truppe, die jetzt mein Fahrrad gemaust hat, saß im Frühjahr noch in meinem Deutsch-Kurs.“ Proschwitz ist Chef der Privaten Arbeitsvermittlung Großenhain, die viel für die Integration von Flüchtlingen leistet. Mehr als manch anderer. Sogar 1 500 Euro hat er für das Haus der Begegnung, wo Flüchtlinge und Deutsche zusammenkommen sollen, gespendet. Und nun das!

Für das gespendete Geld hätte er sich mal ein besseres Fahrradschloss kaufen sollen. Na wenn er Glück und eine gute Hausratversicherung hat, bekommt er vielleicht noch ein paar Euro für seine alte Klappermühle

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  • Köln: Infidel