Familienministerin Schleswig (SPD) will Mutterschutzgesetz kippen

  1. Juni 2016 von Infidel

Und wieder einmal zeigt uns die SPD wie sozial sie in Wirklichkeit ist!

Gern teilen wir folgende Petition:

»Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig für ein neues Mutterschutzgesetz beschlossen, bei dem von „Mutterschutz“ kaum die Rede sein kann. Vielmehr geht es der Ministerin offensichtlich darum, rücksichtslos die Interessen der Wirtschaftslobby durchzusetzen und die Arbeitskraft junger Mütter noch mehr auszubeuten.

http://www.tagesspiegel.de/politik/schwangerschaft-und-beruf-das-neue-mutterschutzgesetz-fuehrt-zur-selbstausbeutung/13557514.html

Das bisherige Mutterschutzgesetz schützte Schwangere und ihre Kinder effektiv vor schwerer körperlicher Arbeit, Nachtschichten und Wochenendarbeit. Auch garantierte es, dass Schwangere in den letzten Monaten vor der Geburt nicht mehr zur Arbeit herangezogen werden dürfen. Damit soll jetzt Schluss sein, wenn es nach Familienministerin Schwesig geht. „Unmodern und unflexibel“ sei das Gesetz, so die Ministerin, die als Beleg für ihre Behauptung dem Vernehmen nach lediglich das Entstehungsjahr 1952 angeben kann.

Besonders erschreckende Eckpunkte des neuen Gesetzesentwurfs betreffen vor allem die Arbeitszeiten von Schwangeren:

  • Schwangere sollen bis 22:00 Uhr arbeiten dürfen.
  • Schwangere sollen auch sonntags und am Wochenende arbeiten.
  • Schwangere sollen bis kurz vor der Geburt arbeiten dürfen.
  • Einsatzzeiten und Dienstpläne während der Schwangerschaft sollen individuell mit dem Arbeitgeber ausgehandelt werden.
  • Anstelle von Beschäftigungsverboten solle zunächst immer eine Umgestaltung oder ein Wechsel des Arbeitsplatzes treten.
  • Schwangere sollen aber auch z.B. zum Schälen von Holz eingesetzt werden dürfen.

Die Ministerin verkauft ihren Gesetzesentwurf als „mehr Flexibilität“ und „mehr Freiheit“ für arbeitende Frauen. Diese seien heute angeblich „gesünder“ und „leistungsfähiger“ und würden angeblich gerne „freiwillig bis zum siebten Monat am OP-Tisch stehen“ oder „freiwillig sonntags Dienst schieben“.

Die Realität für viele junge Frauen, die gezwungen sind, aus finanziellen Gründen arbeiten zu gehen, sieht natürlich anders aus. Denn was bedeutet schon das Wort „freiwillig“ in der heutigen Arbeitswelt? Berufseinsteiger bekommen meist nur befristete Verträge oder Praktika, müssen sich ihren Platz im Unternehmen mit weit mehr Einsatz erkämpfen, als was „Dienst nach Vorschrift“ wäre. Welche Argumente hat eine junge Berufseinsteigerin gegen einen Chef, der sie lächelnd mit den Worten „Ach kommen sie schon, sind ja nur die paar Stunden“ an den Arbeitsplatz bittet?

Letztendlich ist der neue Gesetzentwurf von Familienministerin Schwesig eine Kapitulation des Staates vor den Forderungen der Wirtschaft, der zu Selbstausbeutung schwangerer Mütter führt und bei dem der Arbeitgeber letztendlich am längeren Hebel sitzt. Wir wenden uns daher an Familienministerin Manuela Schwesig, mit der Bitte, die oben genannten Kritikpunkte aus dem Gesetzesentwurf zu streichen. Schwangere Mütter garantieren den Fortbestand unserer Gesellschaft und verdienen den absoluten Schutz durch den Staat. Bitte unterstützen deshalb auch Sie anbeistehende Petition!

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im Namen unzähliger schwangerer Frauen und deren Kinder!

Ihr Michael Eichinger und das Team von CitizenGO«

CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt.

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Nachts läuft die Angst mit

13. Oktober 2015 von Borgi

Es gibt Berufe, in denen viele Frauen arbeiten und wo sie erst abends Feierabend haben. Im Sommer geht das teilweise noch, aber im Winter wird es sehr früh dunkel.

Kennen Sie als Frau dieses Gefühl, wenn Sie im Dunkeln nach Hause müssen? Die Straßen sind menschenleer und Sie wissen, dass niemand kommen wird, wenn Sie jetzt um Hilfe schreien?

Greifen auch Sie zum Telefon und rufen einen Ihrer Freunde oder Bekannten an, einfach nur um mit jemanden zu sprechen, wohl wissend, dass im Falle eines „Vorfalls“ auch derjenige Ihnen in diesem Moment nicht helfen kann?

Da ist es, das Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Eine unheimliche Unterführung wo sich Junkies die Spritze setzen, schmale unbeleuchtete Wege, eine dunkle Gasse, ein Waldabschnitt und verlassene Bushaltestellen und Bahnsteige. Erst der Stress auf Arbeit und dann die Nerven raubende Angst im Dunkeln. Jedes Mal die Erleichterung heil daheim angekommen zu sein. Und wenn man vorher schon einmal ein „unschönes Erlebnis“ hatte, dann ist der tägliche Horror umso größer. Da helfen keine guten Worte und auch keine von Medien erlogene Sicherheit.

In diesem Jahr kamen hunderttausende potentielle Vergewaltiger und Räuber ins Land. Sie wurden teilweise nicht einmal registriert, reisten aber als alleinstehende Männer ein, die ihren Schleusern Geld schulden.

Straßenbahnen, Busse und Bahnfahrten sind nicht mehr so sicher, wie gedacht. Es hängen zwar immer mehr Kameras in den Wagen, aber die dunklen Gestalten lassen sich davon nicht abhalten. Schon gar nicht, wenn sie wissen, dass soziale Richter sie immer wieder laufen lassen.

Welche Möglichkeiten haben nun Frauen, um sicher nach Hause zu kommen? Nicht jede Arbeitnehmerin hat ein Auto mit dem sie sicher auf dem Firmenparkplatz in der Innenstadt parken kann. Eine familienfeindliche Politik und das Lotterleben der Alt-68er sorgten für viele alleinerziehende Mütter, so dass es auch keinen Mann gibt, der sie von der Arbeit abholt. Der „schmierige Typ aus der Nachbarabteilung“ würde zwar gerne eine der Frauen nach Hause fahren, aber das kann nicht die Lösung sein. Mit der mobbenden Kollegin sich ein Auto zu teilen geht auch nicht, weil man dieser Lästerschnauze nicht auch noch Privates liefern will. Die Monatskarte für das Taxi gibt es noch nicht und würde auch die Haushaltskasse stark belasten. Zumal es ja auch schon Fälle gab, wo der Taxifahrer der Vergewaltiger war!

Die Medien können zwar politisch korrekt zahlreiche Vergewaltigungen und Raubüberfälle verschweigen, aber sie haben keinen Einfluss auf persönliche Erfahrungsberichte aus dem Bekannten -und Freundeskreis. Dunkle Gestalten gab es schon immer, nur tauchten die nicht in solchen Rudeln auf!

Vielen Arbeitgebern ist die Tatsache bekannt, dass immer mehr Frauen Angst haben abends und nachts alleine nach Hause zu gehen. Ein Großteil versucht sogar Lösungen für das Problem zu finden. Manchen ist es aber einfach nur egal, weil sie ja nur Arbeitgeber sind und sonst nichts. Es lässt sich halt nicht vermeiden, weil andere Arbeitnehmer nun einmal nur nach Feierabend den Kundenservice, Versicherungsvertreter, Telefonverkäufer oder was auch immer anrufen können.

Call Center gibt es bereits für fast alle Bereiche. Ähnlich ist das mit den Einkäufen nach Dienstschluss.

Was wird uns die Zukunft bringen, wenn Deutschland noch „bunter“ wird?

Werden Frauen als „Spätarbeitszeitkräfte“ Mangelware?

Wie werden die Arbeitgeber auf diese absehbare Entwicklung reagieren?

Zahlt die Berufsgenossenschaft eigentlich die Schäden der Opfer durch Vergewaltigungen auf dem Heimweg?

Fragen, mit denen sich der Arbeitgeber in Zukunft auseinandersetzen muss… (FB + ME)

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