Der Krieg beginnt im Kopf

von Infidel

Das ständige Gerede über einen bevorstehenden Krieg wird diesen erst erzeugen!

Wenn man sich anschaut wer da ständig von Krieg redet, sieht man, es sind wehrfähige Menschen.

Es sind nicht die Alten im Heim, die Bettlägerigen zu Hause die auf die Pflege anderer angewiesen sind. Es sind nicht die Kranken im Hospital, oder jene die in den Hospizen schlicht nur noch auf den Tod warten.

Es sind keine Kinder, verängstigte Frauen oder junge Menschen die an Frieden glauben wollen!

Man darf sich auch nicht vormachen, dass wir Wahrheitssuchenden, Nationalisten, Systemkritiker und Individualisten jedweder Nation diesen Krieg mit Waffen geführt gewinnen würden?!

Dieses System wartet nur darauf, dass wir zu Gewalt aufrufen.

Zur Not wird mit inszenierten Attentaten nachgeholfen.

Ich erinnere mich an den Schlusssatz des Films WARGAMES: „Ein komisches Spiel ist das! Der einzig gewinnbringende Spielzug ist es, nicht zu spielen!“ (Gastbeitrag von S. H.)

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“Polen will den Krieg mit Deutschland…”

 

  1. November 2015 von Infidel

Quelle: Der Honigmann sagt

Im Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: “Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.”

Am 1.9.2009 reiste unsere Kanzlerin nach Polen. Sie hatte wahrheitswidrig die deutsche Alleinschuld heraufbeschworen und die ebenso wahrheitswidrige Opferrolle der Polen bestätigt. Gesine Schwan tönte:

“Polen muss sich nicht entschuldigen.”

Durch Verdrängen und Leugnen der unleugbaren historischen Fakten wird es keine Versöhnung geben. Unerträglich ist es, wenn deutsche Politiker die Verbrechen an Deutschen rechtfertigen, verharmlosen oder billigen. Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muss bei 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt diskutiert werden!

Wussten Sie …

… dass am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit” besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. Polnische Korridor.

… dass Polen 1918 die ersten europäischen KZ’s gründete und dass es ab 1944 für Deutsche im altpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1256 polnische Konzentrationslager gab?

… dass Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

… dass Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte (außer mit Lettland und Rumänien)?

… dass die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluss der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und dass die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

… dass Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

… dass man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte:

„Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Doniänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.”

… dass am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, dass „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

… dass am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSK zu lesen war:

„Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.”

… dass 1930 die Pilsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb:

„Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.”

… dass am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle” beschreibt?

… dass in „Nation”, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb:

„In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen… Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…”

… dass am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton folgendes berichtet hat?

„.Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.”

… dass Polen unter Pilsudski ab Februar 1933 (!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

… dass Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in vielen Fällen totgeschlagen?

… dass am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 EW) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten?

… dass die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte:

„Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.”

… dass die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten musste, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

… dass auf die Teilmobilmachung am 30.8.1939 die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam?

… dass in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer eigenen Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschehen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Adolf Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von den Polen begangen. Sie waren die Täter, da führt kein Weg vorbei.

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest:

“Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrei Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.”

Quelle: Paukenschlag – (Foto : Deutsche Bauernfrau aus Langenau bei Bromberg. Ihr wurde der rechte Fuß abgeschlagen und dann der Unterschenkel vom Oberschenkel nach Schlachterart abgetrennt.)

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Geschichte wiederholt sich

von Infidel

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und etwas Geschichtskenntnis besitzt wird erkennen, dass sich das deutsche Volk zum jetzigen Zeitpunkt in einer ähnlichen Situation befindet wie damals 1933.

Ging seinerzeit die Waagschale zu sehr nach rechts, was offensichtlich nicht die Lösung war, tendiert sie heute zu sehr nach links – was definitiv ebenfalls nicht die Lösung ist und den Untergang unseres Volkes bedeuten kann.

Der geneigte Leser wird inzwischen wissen, was hier in unserer Heimat momentan schief läuft, wir lesen es tagtäglich in der freien Presse.

Die anderen unfähigen europäischen Regierungen hassen uns aufgrund unserer Leistungskraft.

Wir sind zu stark, sie sind zu schwach – man will Deutschland wieder in die Knie zwingen – genau wie damals in Versailles.

Damals hieß es „Wenn wir in Europa Wohlstand und Frieden wollen, dann brauchen wir den Euro„.

Doch nun stehen wir vor einem internationalen Scherbenhaufen – und Deutschland wird mal wieder an den Pranger gestellt, ist der Sündenbock für jahrelange Misswirtschaft der südlichen Länder.

Die Lage spitzt sich monatlich zu und inzwischen werden Stimmen lauter die fordern, dass Deutschland aus dem Euro austreten soll. Frau Merkel windet sich wie eine Schlange. Egal was sie machen wird, es wird immer Kritik hageln.

Leider ist offensichtlich, dass sie und unsere dekadente, schwache  Regierung nicht in der Lage sind, konsequent die Interessen Deutschlands und seines Volkes zu vertreten.

Man sieht es bei allem, was momentan passiert.

Wir werden geflutet mit Wirtschaftsflüchtlingen, der menschenverachtende Islam macht sich breit und Linksfaschisten diktieren, was wir zu denken und zu sagen haben.

Ich mag gar nicht erst die Kriegstreiberei gegen Russland von unseren Besatzern erwähnen. Man kann die Lügen fast tagtäglich in DDR 1 und DDR1 (ARD /ZDF) verfolgen.

Es ist absehbar, dass dieses Theater, anders kann man die momentane Situation nicht beschreiben, mit einem großen Knall enden wird.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann es zu einem Krieg kommen wird. (ME)

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Flugblätter der Weißen Rose I

Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen – wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.

Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so – aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen wird noch zu reden sein.

Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand – Widerstand -, wo immer Ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist. Vergeßt nicht, daß ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!

Aus Friedrich Schiller, „Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon“:

„…. Gegen seinen eigenen Zweck gehalten, ist die Gesetzgebung des Lykurgus ein Meisterstück der Staats- und Menschenkunde. Er wollte einen mächtigen, in sich selbst gegründeten, unzerstörbaren Staat; politische Stärke und Dauerhaftigkeit waren das Ziel, wonach er strebte, und dieses Ziel hat er so weit erreicht, als unter seinen Umständen möglich war. Aber hält man den Zweck, welchen Lykurgus sich vorsetzte, gegen den Zweck der Menschheit, so muß eine tiefe Mißbilligung an die Stelle der Bewunderung treten, die uns der erste flüchtige Blick abgewonnen hat. Alles darf dem Besten des Staats zum Opfer gebracht werden, nur dasjenige nicht, dem der Staat selbst nur als ein Mittel dient. Der Staat selbst ist niemals Zweck, er ist nur wichtig als eine Bedingung, unter welcher der Zweck der Menschheit erfüllt werden kann, und dieser Zweck der Menschheit ist kein anderer, als Ausbildung aller Kräfte des Menschen, Fortschreitung. Hindert eine Staatsverfassung, daß alle Kräfte, die im Menschen liegen, sich entwickeln; hindert sie die Fortschreitung des Geistes, so ist sie verwerflich und schädlich, sie mag übrigens noch so durchdacht und in ihrer Art noch so vollkommen sein. Ihre Dauerhaftigkeit selbst gereicht ihr alsdann viel mehr zum Vorwurf als zum Ruhme – sie ist dann nur ein verlängertes Übel; je länger sie Bestand hat, um so schädlicher ist sie.

… Auf Unkosten aller sittlichen Gefühle wurde das politische Verdienst errungen und die Fähigkeit dazu ausgebildet. In Sparta gab es keine eheliche Liebe, keine Mutterliebe, keine kindliche Liebe, keine Freundschaft es gab nichts als Bürger, nichts als bürgerliche Tugend.

… Ein Staatsgesetz machte den Spartanern die Unmenschlichkeit gegen ihre Sklaven zur Pflicht; in diesen unglücklichen Schlachtopfern wurde die Menschheit beschimpft und mißhandelt. In dem spartanischen Gesetzbuche selbst wurde der gefährliche Grundsatz gepredigt, Menschen als Mittel und nicht als Zwecke zu betrachten dadurch wurden die Grundfesten des Naturrechts und der Sittlichkeit gesetzmäßig eingerissen.

… Welch schöneres Schauspiel gibt der rauhe Krieger Gaius Marcius in seinem Lager vor Rom, der Rache und Sieg aufopfert, weil er die Tränen der Mutter nicht fließen sehen kann!

… Der Staat (des Lykurgus) könnte nur unter der einzigen Bedingung fortdauern, wenn der Geist des Volks stillstünde; er könnte sich also nur dadurch erhalten, daß er den höchsten und einzigen Zweck eines Staates verfehlte.“

Aus Goethes „Des Epimenides Erwachen“, zweiter Aufzug, vierter Auftritt:

Genien:

Doch was dem Abgrund kühn entstiegen, Kann durch ein ehernes Geschick Den halben Weltkreis übersiegen, Zum Abgrund muß es doch zurück. Schon droht ein ungeheures Bangen, Vergebens wird er widerstehn! Und alle, die noch an ihm hangen, Sie müssen mit zu Grunde gehn.

Hoffnung:

Nun begegn‘ ich meinen Braven, Die sich in der Nacht versammelt, Um zu schweigen, nicht zu schlafen, Und das schöne Wort der Freiheit Wird gelispelt und gestammelt, Bis in ungewohnter Neuheit Wir an unsrer Tempel Stufen Wieder neu entzückt es rufen: (Mit Überzeugung, laut:) Freiheit! (gemässigter:) Freiheit! (von allen Seiten und Enden Echo:) Freiheit!

 

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Sie oder wir!

von Infidel

Für Friedens- und Aufbauzeiten mag Kants Kathegorischer Imperativ als einer der sinnvollsten Lehrsätze gelten.

Was du nicht willst, was man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.

Das Gleichgewicht der Absichten und Mittel.

Was unser gesellschaftliches Dasein -wenigstens in hehrer Absicht – einbettete in inneren Gleichklang und Rechtmäßigkeit. Nur gelten heuer bereits wieder uralte Kriegsgesetze, auch wenn dies niemand wahrhaben möchte.

Durch eigene Schuld ist die Kraft unserer Zivilgesellschaft derart verbraucht, daß sie nicht rechtzeitig wiederhergestellt werden kann, um den Raubzug des Südens noch abzuwenden.

Der fiebert dem Krieg entgegen – viel Beute in Aussicht.

Häuser, Luxus und die Frauen der Weißbrote.

Als Kriegsgrund reden sie sich ein Recht zum Beutemachen herbei, das ihnen durch unsere eigenen Vordenker eingeredet wurde (wir wären reich, weil sie arm sind) – jenseits von Koranversen und Marx eine der folgenreichsten Ideen der Geschichte, ein einziger stumpfer Gedanke des Krieges. In ganz Westeuropa schwelt der bereits, ausgedörrt ist das Moos, bereit, zum Brand entzündet zu werden. In solcher Lage zählt nur noch die Zweckmäßigkeit eines Mittels, nicht mehr die Verhältnismäßigkeit.

Ein klares Ziel ist auszumachen, abzustecken und alle Betätigung diesem unterzuordnen.

Zielgerichtetes, nüchternes Denken.

Kein Platz für Zweifel oder Verständnis, oder Gleichheitsgrundsätze.

Sie oder wir.

Denn sie können zweckdienlich denken, sie können gar nicht anders.

Wir müssen es wieder erlernen.

So schnell es irgend geht. (MS)

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