Aufruf zur Einigkeit

  1. Dezember 2015 von Infidel

Es ist nun allerhöchste Zeit, dass sich die deutschen Patrioten nun einig werden und gemeinsam zur Tat schreiten. In der heutigen Zeit wird Sein oder Nicht-Sein unseres Volkes, sowie der Völker überhaupt entschieden. Der Untergang der Völker Europas kann nur noch abgewendet werden, wenn es die Patrioten schaffen, ihre innere Spaltung zu überwinden und eine gemeinsame Aufklärung der irregeführten Massen durchführen. Von der Einigkeit der Patrioten hängt das Überleben der Völker ab! Darum ist die Einigkeit das allerhöchste Ziel.

Das aktionistische Gegeneinander der letzten Jahre, in dem verschiedene Gruppen den Karren in ihre eigene Richtung zu ziehen versuchten, muss unbedingt überwunden werden.

Die von den Machthabern gezielt geförderte Spaltung der Patrioten, beruht auf den großen weltanschaulichen Differenzen. Da jegliches Handeln eines Menschen aus seiner Weltanschauung abgeleitet wird, hängt die Existenzfrage der Europäischen Völker von der weltanschaulichen Ausrichtung ab. Durch die Umerziehung und die Masseneinwanderung sind die meisten Europäischen Völker ihrer Identität beraubt und dem Zerfall anheim gegeben. Damit wir uns als Volk selbst behaupten können, müssen wir uns zunächst auf das besinnen, was unser ureigenstes Wesen ausmacht. Nur so können wir aus der Krise herausfinden und zu neuer Stärke und Kraft gelangen. Damit die Patrioten die aufgezwungene Multikultur, die zur Vernichtung der Völker führt, überwinden können, ist es zwingend not-wendig, dass sie die Multikultur in den eigenen Reihen beseitigen. So schwer es auch scheint: Wir müssen zur Klärung der grundlegensten Annahmen des Menschen-, Gottes und Weltbildes gelangen. Nur durch eine solche weltanschauliche Einigung allein, können wir zu einem gemeinsamen und damit starken Willen finden. Nur durch den gemeinsamen, einig-oranisierten Willen kann unser Volk wieder politische Wirklichkeit werden.

In meinem Aufruf an alle volkstreuen Patrioten möchte ich dazu bitten, dass jeder alles in seiner Lage Mögliche tut, damit sich möglichst viele Patrioten nun in den wesentlichen weltanschaulichen Fragen einig werden. Die Einigkeit ist unser wichtigstes Ziel; ohne ihr geht unser Volk endgültig unter!!!

Ich fordere alle Macher der Patriotenkreise auf, sich mit den wesentlichen Fragen, die die deutsche Geistigkeit, Kultur und Weltanschauung betreffen, auseinanderzusetzen.

Ich fordere alle Macher dazu auf, sich gründlich mit den Schriften der „Neuen Gemeinschaft von Philosophen“ auseinanderzusetzen, insbesondere mit Reichsbrief Nr.7, da sie schon seit Jahren daran arbeiten, die essenziellen Kernpunkte zur Einigung der unterschiedlichen weltanschaulichen Richtungen zu finden. (Ihre Schriften finden Sie auf www.kulturkampf.info)

Um die weltanschauliche Spaltung zu überwinden ist es vonnöten, dass alle Patrioten einen Schritt aus ihrer Position hin zur einer gemeinsamen Weltanschauung machen!

Die Neue Gemeinschaft von Philosophen erforschten gründlichst die deutsche Identität und Weltanschauung und kamen zu ungeheurer wichtigen Ergebnissen, die die größte Revolution der Menschheit auslösen wird.

Man kann nun nichts wichtigeres für sein Volk tun, als die Einigkeit der Patrioten zu erwirken.

AUF ZUR EINIGKEIT!

Ihr Siegfried Eichbaum (Gastbeitrag)

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„Nationalismus“ für den Fortbestand unserer Nation

  1. November 2015 von Infidel

Nachdrückliche, gute Worte von ein Facebooknutzerin.

Ich möchte ergänzen um den Gedanken, daß eine auf Tribalismus gegründete Staatlichkeit, auch die Möglichkeit von Völkerbünden einschließt – allerdings nicht als entgrenzte „Standorte“ wie das Bürokratiekarzinom EU, sondern im Rahmen sprachlicher/kultureller Verbundenheit – zum Hauptzweck der Verteidigung des Daseins der Einheimischen Völker. Beispielsweise als Nordländische Gemeinschaft, deren Kernaufgabe neben der äußeren Grenzsicherung der Beseitigung der inneren Verwüstungen durch ihre linken Führungsschichten zu lauten hat. Alles weitere an künftiger Zivilisationsgestaltung ergibt sich aus dieser Grundhaltung (MS):

»Der “Nationalismus” ist wirklich die geringste Forderung, das Allernächstliegende, Mittlere, Vernünftige, möchte man in der Diktion Bertolt Brechts sagen und: Wer sich gegen ihn stellt, ist nicht ein Andersdenkender, sondern ein Nichtdenker oder ein nur Ansichdenkender; ein Separatist oder ein Stammesmitglied, ein Regionallist oder ein vereinzeltes Individuum, ohne Schutz und ohne Hoffnung geschützt zu werden, aber das Äußerste wollend, was verwirklicht, die ganze Menschheit ins Verderben stürzt.

Begreifen wir also endlich die Herausbildung von Nationen als einen Kompromiss zwischen ähnlichen, die über den Stamm, über die regionale Clique hinweg, auf höherer und bessere Ebene gleiches Recht zwischen allen zu begründen hilft. Nur Ähnliche können darüber hinaus Ebenen finden, auf denen sie sich zwecks Verfeinerung zivilisierter Prinzipien und Regeln treffen. Ob eine Vereinigung nützt, lässt sich an ihrem Grad der Zivilisation messen. Wer zerschlagen will, benötigt mehr als gute Gründe und hat sie selten auf seiner Seite.

Sehen wir also näher hin, wenn jemand verbal Amok läuft um gegen den Fortbestand von Nationen zu agitieren und fragen wir nach, welche Gründe er vorbringt und welche Perspektive er dabei entwickelt. In den meisten Fällen entpuppen sich die Einwände als Schwärmerei und Phantasterei, wahlweise auch als Reflex und Zeichen politischer Unreife.«

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Patriotisch? National? Sozial? Liberal?

von Infidel

Ein erster Schritt zur geistigen Selbstbefreiung wäre es, endlich diese lateinischen, staatsgebundenen Begriffe mit ihrem Bedeutungsrattenschwanz aus vielen satten und rhetorikübersättigten Jahrzehnten ins Klo zu entsorgen.

Was stattdessen als Leitziel anzustreben ist, läßt sich mit „Selbsterhalt und Selbstbestimmung“ für die einheimischen Deutschen zusammenfassen.

Daraus ergibt sich alles weitere von selbst – auch der Gedanke, daß wir als einheimische Völker Europas einen Klassenkampf(!) gegen eine abgehobene Neu-Adelsschicht zu führen haben, wenn wir unser bloßes Dasein(!) erhalten wollen.

Weder geht es hierbei um Fragen des Wohlstands noch der Humanität, der politischen Konfession oder der Staatslehre, sondern um Notwehr der Einheimischen gegen ihre angeordnete Hinrichtung. (MS)

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Was bedeutet der Große Austausch für uns und unsere Zukunft?

von Infidel

Was bedeutet der Große Austausch für uns und unsere Zukunft ?

Vor Mitte dieses Jahrhunderts, vermutlich bereits in den Zwanzigerjahren, geraten die einheimischen Deutschen, Niederländer, Franzosen und Skandinavier in die Minderheit.

Die Staaten, ihre Institutionen und Gesetze selbst gehen dabei zunächst nicht unter, sie verändern nur grundlegend ihre Wesensart – vergleichbar den Gesichtern in den Großstädten – der Süden übernimmt letztlich den Norden, und zwar weltweit. Wie eine Schlupfwespe.

Es ist für unsere Belange fast egal, ob der Islam (als stärkster bekannter politischer Wille) letztlich siegen wird.

Oder ob sich die heutigen Unterdrücker der Einheimischen durchsetzen werden, ein unerklärter Interessenverband aus Globalisten, Linken und einer ihr zuarbeitenden untätigen Masse, deren Lebenszweck sich in Konsum, Feel-Good-Life und Fußball erschöpft.

Auf die öffentliche Willensbekundung solcher Menschen noch zu hoffen, erscheint zwecklos.

In zweiter, dritter Generation gibt es nichts, was ihnen noch zum Bewußtsein von Volk oder eigener Identität verhelfen könnte – sowohl ihr Dasein als auch ihr Ansprechen ist sinnlos….sie werden das nachplärren, was ihnen über Jahrzehnte ins Hirn hineingehämmert wurde – teilweise auch noch dann, wenn sie oder ihre Frauen und Kinder schon einmal mit Messer und Erbgutfremdeinspitzung bereichert wurden.

Eine für alle Deutschen verbindliche Kulturidee besteht vermutlich seit den Siebzigerjahrennicht mehr – nicht nur, weil immer mehr Städte an das Neuvolk verlorengehen, als auch weil sich große Teile der Bevölkerung bewußt für das feige Wegducken, für die Mitarbeit an der „Neuen Welt“ entschieden haben, gleichgültig aus welchen Beweggründen.

Rechts zu sein, die Verteidigung des Eigenen, verlangt heute vor allem für öffentliche Personen immer Unzumutbareres ab – eine Entwicklung, die sich vermutlich noch verschlimmern und in offene Verfolgung wie in der DDR einmünden wird.

Auch wenn eine große Mehrheit anders denkt – sie werden sich dem Willen der Mehrheit wenigstens nach außen beugen – das ist das einfache schlichte Geheimnis allem Totalitarismus (der besonders bei uns Deutschen, aufgrund geschichtlicher und sozialbiologischer Gründe stark begünstigt ist).

Der Kampf gegen Rechts ist jene Idee, die sowohl den Großen Austausch öffentlich begründet als auch die Umwandlung nicht nur der Bundesrepublik in einen offenen Gesinnungsstaat.

Wir brauchen nicht zu glauben, daß der Große Austausch oder die Volkswillens-Unterdrückung vordringlich den 12 Jahren zuzuschreiben wäre – auch ganz ohne Hitler würde Derartiges heute vollzogen.

Aber wir können feststellen, daß das Neuvolk ein Mittel zur Durchsetzung des 3. deutschen Totalitarismus ist – denn nach und nach werden auch die Entscheidungsträger durch Migranten, insbesondere die machtbewußten „Vorzeigemoslems“ ersetzt werden.

Ihr ökonomisches Dasein hängt von der Mitwirkung und Weitertreibung des Austauschs durch das System ab – und anders als die Deutschen folgen sie noch dem Tribalismus, d.h. der Bevorzugung der eigenen Sippschaft, des Stammes, des eigenen Volkes für öffentliche Ämter: Tribale Netzwerke werden gebildet, die durchaus auch in Konkurrenz miteinander treten (Türken zu Kurden, Juden gegen Moslems, Schiiten gegen Sunniten, Serben gegen Albaner usw.- wir haben 190 Nationen zur Auswahl) – nur in einem handeln sie gemeinsam: Gegen den Selbstbehauptungswillen der Einheimischen.

Hierzulande, in Schweden, in Holland, GB. Ihre heftige Zerstrittenheit ist es, die NOCH eine Handlungseinheit verhindert, auch da kein Handlungsbedarf besteht – die Deutschen treten als solche, als tribale Gruppe, nicht in Erscheinung, um ihre Interessen zu vertreten.

Es werden, egal ob von AfD oder Pegida, lediglich behutsame Änderungswünsche innerhalb der universalistischen Gedankenkäfige hervorgebracht – nicht der bloße Selbsterhaltungswille formuliert.

Eine künftige Sammlung der einheimischen Deutschen zum alleinigen Zweck ihres Selbsterhalts kann letztlich nur unter einem tribalistischen Leitgedanken bewerkstelligt werden – allerdings ist dieser in der Öffentlichkeit nicht mehr vermittelbar – er steht dem Gleichheitsgrundsatz ja vollständig entgegen, da er unser Volk gegenüber anderen bevorzugt.

Das Grundgesetz selbst wird deshalb in Gegenwart und Zukunft eher als eine Waffe gegen uns Verwendung finden als in unseren Händen gegen unsere weitere Entrechtung.

Dennoch glaube ich (auch wenn ich mich nach den Erfahrungen von AfD und Pegida vom Gedanken einer langsamen steten Reform der Bundesrepublik für mich ad acta gelegt habe, die Entwicklung ist unumkehrbar und die BRD ebensowenig reformierbar wie die DDR) persönlich nicht an die feindliche Absicht der Gründer der Bundesrepublik, ganz im Gegenteil.

Die Adenauer-Republik war um 1960 vermutlich um einiges souveräner als das heutige „Deutschland“, aber das ist Geschichte. Kulturgeschichtlich sollten die ersten 20 Jahre der BRD aus meiner Sicht sowieso der Nationalstaatszeit zugerechnet werden, gewissenermaßen als ihr Nachhall.

1968 bereits setzte das Sterben des deutschen Nationalstaates ein, wie wir ihn kennen und heute haben FDGO & Co., das Geplapper von Grundrechten, Presse- und Redefreihiet, dem Gleichheit vor dem Gesetz, jede Glaubwürdigkeit verloren. Instinktiv wissen das auch die Deutschen gehen mit der Öffentlichkeit nach ähnlichen Vorsätzen um wie einst der DDR-Normalbürger:

Nach Außen hin macht man auf Linientreue, den ganzen Zirkus mit, daheim nur und mit Vertrauten redet und handelt man offen.

An diesem heimischen Beispiel ist anzusetzen und aus den Selbstverteidigungs-Erfahrungen der Völker unter sowjetischer Herrschaft zu lernen, die auch mit Umvolkungsmaßnahmen zu kämpfen hatten, beispielsweise der baltischen Völker, die über 40 Jahre Zwangsbesiedlung an den Rand einer Minderheit gerieten und sich dennoch am Ende behaupten konnten – auch, indem sie sich in den Fragen ihres Selbsterhalts gar nicht erst auf systeminterne Diskussionen (Reformsozialismus ect., wie bei den Bürgerrechtlern der DDR verließen, sondern ausschließlich der Herkunft vertrauten – es gab in ihren Kreisen so gut wie keine Nichtbalten oder Hälftige).

Nachdem erst im Laufe der 50er Jahre die „Waldbrüder“ vom KGB und der Armee mit hohen Opferzahlen und schrecklichen Foltern vernichtet werden konnten, entstanden 2 getrennte Gesellschaften – grob gesagt, die Großstädte v.a. die Neubauviertel sowjetisch, das Land bis auf wenige Ausnahmen heimisch. #

Gleichzeitig galt für die Einheimischen auch hier das Handlungsmuster der gespaltenen Zunge, eine Art tribaler „Taquiya“ – die das Baltikum über Jahrzehnte mit einer umheimlichen Stille überlappte.

Nie davon sprechen, immer dran denken – und danach handeln.

Lächeln, wenn es die augenblickliche Lage zwingend erfordert, aber niemals das Ziel vergessen: Selbsterhalt und Selbstbestimmung für das eigene Volk.

Die Erbitterung über die Große Lüge als rechtmäßig anerkennen – aber den Zorn nach außen hin unter Kontrolle halten und als Energieträger für Taten verwenden.

Niemals die Fremdherrschaft anerkennen, auch wenn man gezwungen ist, unbedrohlich zu erscheinen.

Die tribalen Netzwerke der Balten konnten sich bis in den Staats- und Parteiapparat ausbreiten, trotz der sowjetischen Machtsicherungsmaßnahmen (die höchsten Machtstellen waren mit Nichtbalten v.a. Russen versetzt) – und die Balten lernten ihrerseits, wie sich stille Gewalt in ihren Kreisen zur Verhinderung von Verrat einsetzen ließ – d.h. auch ein solch stilles nordisches Volk wie die Esten lernte, sich ihrer zu bedienen – und die Russen, an Brutalität gewohnt, trauten den friedfertigen Esten und Letten nicht zu, unter ihren Augen ein Netzwerk zu schaffen, das unter seinesgleichen ebenso drastischen Maßnahmen ergreifen konnte wie der KGB.

Für viele eingewanderte Russen war es ein Schock, daß während und nach 1990 ihre so harmlosen baltischen Nachbarn einen Zusammenhalt gegen sie entwickelt hatten, das in der nüchternen, aber effektiven Ungültigerklärung der sowjetischen Okkupation und deren politischer Ergebnisse, von Russifizierung und Austausch.

In dieser flapsigen. Ungültigerklärung liegt auch für uns eine Chance in der Zukunft, Stichwort 146‚er, obwohl deren Programm Unsinn ist.

Die BRD ist ein anerkannter Staat und eine Ablehnung erfolgt aus anderen Gründen als den juristischen Spitzfindigkeiten wie einer fehlenden Verfassung.

Die 146er-Erzählungvon der BRD-Gmbh, ist also eher ein Ausdrucksmittel für die Ablehnung des Großen Austauschs als ein echter Baustein für ein zukünftiges Deutschland.

Wir sollten die Bewegung, ebenso die der Putinistas, dennoch im Auge behalten und evt. für unsere Agitationszwecke verwenden, sollte sich das Gedankengut unter den deutschen Bürgerrechtsbewegungen schlagartig verbreiten, z.B. bei der Gründung eines europäischen Staates oder anderer bundesdeutscher Selbstaufgabebekundungen mit entsprechender Tragweite.

Daran glauben sollten wir nicht.

Wir sollten uns bewußt sein, daß wir als deutsche Aktivisten zwar eine verschwindende Minderheit sind, aber letztlich eine Interessenvertretung des verbliebenen Deutschland – einem Gemeinwesen, was von seinem Staat getrennt wurde, wie einst die baltischen Sowjetrepubliken.

Wenn der Staat nicht mehr dem Volk gehört, so gehört auch das Volk nicht mehr dem Staat !

Der Bedarf vieler Deutschen nach Abwendung vom System ist vorhanden (denken wir an die 146‚er, oder die Putinisten, selbst bei Grünen und der FDP finden wir die Handlungsmotive der Abwendung!), aber den Deutschen fehlt noch die Erfahrung und der Staatsglaube auch bei jenen übermächtig, die die Feindseligkeit des Systems und die staatliche Verstrickung erkannt haben. Allerdings ist hier der deutsche Hang zur Vereinsmeierei der Bildung eines deutschen Netzwerkes, einer Gegengesellschaft zuträglich.

Eigene Denk- und Schaffensräume innerhalb einer solchen zu schaffen und sie anzuführen, ist daher Kernaufgabe für die Deutschen, die über die demographische Niederlage hinaus welche sein wollen.

Auch eine (auch wenn man sich als gelernter Bundesbürger dagegen sträubt) Abwendung vom Staat Bundesrepublik als gedanklichen Bezugsrahmen – und sei es nur als vorläufiges Machtmittel der Drohung.

Die immer selbstzerstörerischen Maßnahmen der politischen Entscheiderschicht spielen uns in die Hände. Gleichzeitig zu diesem Austausch vollzieht sich nämlich die Abdankung jeglicher Vernunft im Geistesleben unseres Landes und im Verhältnis der Menschen zu ihren Entscheidungsträgern.

Gender Mainstreaming erscheint als ein fast harmloses Beispiel von Kollektivwahnsinn, der sich angesammelt hat in den Köpfen. Auch dem unpolitischen Betrachter fällt auf, dass mit der immer stärker werdenden Globalisierung, immer mehr abstruse und völlig irreale Forderungen im Bezug auf das Zusammenleben von Menschen gestellt werden.

Mitunter erinnert es an religiösen Wahnsinn, in jedem Fall Geisteskrankheit, obwohl die kranken Ideen der Gesellschaftsingenieure vom „Neuen Menschen“ im Kern auf die Ideen der Aufklärung, auf den Ersatz von Gefühltem durch den bewußten Verstand zurückgehen.

ABER, auch wenn wir die heutigen Entartungen der Moderne, des Kulturmarxismus zurückweisen: Wir sollten das Gedankengut der Aufklärung dabei nicht verwerfen oder um eine Wiederbelebung des Kulturchristentums ersuchen, sondern wie unsere Großväter das für uns ZWECKENTSPRECHENDE herauslösen und weiterzuentwickeln.

Der Fortbestand unseres Volkes, unserer Wesensart wird ohne unsere Bereitschaft, die Früchte der Wissenschaft zu nutzen, nicht möglich sein.

Das identitäre Denken darf sich dabei nicht im gegenstandslosen Einrichten in der Vergangenheit erschöpfen, sondern ist in der Pflicht, für die Zukunft Lösungen zu erarbeiten.

Gerade der Erfolg des deutschen Nationalstaats, mit allen Erzeugnissen ist aus der Vernunft heraus entstanden, aus der sachlichen Annahme der militärischen und wirtschaftlichen Herausforderung der Mitte durch eine ganze Gesellschaft.

Dieser Kampf brachte einst eine der wohl leistungsfähigsten Industriestaat der Welt hervor, der nicht nur als Standort seine Aufgabe erfüllte, sondern auch als Lebensraum.

Verstand und Gefühl, Überlegung und Tiefenahnung, Leistungskraft und Naturliebe miteinander versöhnt zu haben, darin liegt der deutsche Beitrag zur Staatsgeschichte der Menschheit.

Wer und warum uns das über 70 oder 100 Jahre zertrümmert hat, ist nicht das heutige Thema, sondern die Gegenwart und Zukunft. Wie wir uns einrichten müssen in einem Staatswesen, die uns auch durch eigene Schuld gestohlen wurde.

Der Leitgedanke aller Globalisten, ob nun links oder plutokratisch, ist auch aus sozialgesellschaftlicher Sicht bekannt: Zeigt sich das Volk noch widerspenstig, spalte es und tausche es aus, damit nie wieder ein gemeinsamer Wille entsteht, sich den Maßnahmen der Entscheidungsträger entgegenzusetzen.

Einer bewußtlosen Gesellschaft kann alles auferlegt werden.

Nach und nach drängt man die Einheimischen auch wirtschaftlich auf untere Ränge ab, läßt sie ums Überleben kämpfen, während die eigene Gruppe sämtliche hoch angesehene Ränge besetzt – ein Disziplinierungsinstrument, ein Achtungszeichen: Das Eintreten für das Eigene lohnt sich nicht, es verschafft nur persönliche Nachteile.

Dergleichen ereignete sich in Deutschland schon einmal – im 16. und 17. Jahrhundert, insbesondere dem Absturz in den Absolutismus.

Damals ein Gemeinschaftswerk von Adel, Klerus und dem Patriziat der Großstädte – das Deutschland volle 300 Jahre in der Entwicklung zurückwarf, Wirtschafts- und Geistesleben für religiöse Ideen und die Macht weniger Allmächtiger opferte.

Erst durch den vollzogenen Willen eines deutschen Machtstaates, Preußen, konnte sich im Laufe des 19. u. 20. Jhds. wieder eine deutsche Bürgergesellschaft, ein gemeinsamer Volkswille herausbilden.

Die Adelserzählung steht der heutigen gesamtgesellschaftlichen Situation noch näher als die -recht übersichtliche- baltische Geschichte und führt zu wichtigen Überlegungen:

Der Neoabsolutismus ließe sich also überleben, ginge damit nicht der Austausch der Gesamtbevölkerung bzw. die Umwandlung einher.

Abgesehen von den Elsässern vielleicht ist nirgendwo in deutschen Landen etwas derartiges eingetreten.

Wohl aber in den Ländern Ostmitteleuropas, die deutsche Feudalstaaten über viele Jahrhunderte beherrschten, in erster Linie Preußen bzw. seine Vorläufer und Österreich, das eine Vielzahl v.a. slawischer Kleinvölker beherbergte. Hier mußten die einheimischen Völker Strategien entwickeln, teilweise über Jahrhunderte hinweg.

Das beste Beispiel dafür sind die Tschechen, die sich fast 900 Jahre lang im deutschen Reichsverband befanden und mehrfach fast aufgelöst wurden als ein weiterer ostdeutscher Stamm wie die Obersachsen oder die Schlesier – oder als chancenlose Winzlinge wie die heutigen Sorben.

Anders als die Balten wurden die Tschechen vom Deutschtum weit stärker durchdrungen, zeitweilig nach dem Sieg der Kaiserlichen gegen die böhmischen Stände.

Dennoch, auch wenn die gesamten Eliten im Deutschtum durchdrungen waren und das Tschechische im 18. Jahrhundert nur noch als vereinfachte Land- und Dienstbotensprache existierte, vermochten sich die Techechen im Lauf des 19. Jhds als Willensgemeinschaft neu zu herauszubilden.

Die Erinnerung an die erfolgreiche Hussitenaufstände des frühen 15. Jhds. wurde in halber Legendenform stetig weitergegeben.

Und gerade die geopolitisch existenzbedrohende Lage ließ, unter den Augen der deutschen Mitbewohner, einen für Mitteleuropa unbekannten Widerstandsgeist entfachen, der allerdings früh mit echtem Haß und offenen Vernichtungswillen einherging (nur die Völkerbundeinbindung verhinderten eine Vertreibung der Sudentendeutschen schon 1919, aber die Absicht war da) – und einer scharfen sozialrevolutionären Komponente – nicht umsonst ist die erste Partei die sich nationalsozialistisch nannte, eine tschechische.

Und auch die schnelle Machtübernahme der Kommunisten ist auf diesen (auch von den Eliten geteilten) Proletengeist zurückzuführen. Die Tschechen wußten, wem sie ihren Sieg über das Deutschtum verdanken würden und daß ihr künftiges Gemeinwesen sozialistisch gestaltet sollte, das hofften sie seit den ersten Slawenkongressen in Prag. Die Tschechen erfüllten sich ihren langgehegten Traum der Loswerdung der Deutschen 1945 in einem infernalischen Blutbad, einer kulturellen Abtreibung, die nichts als ihr eigenes 3-Millionenvolk zurückließ – dort, wo über Jahrhunderte sich das kulturelle und wirtschaftliche Herz Europas befand.

Wir sehen es noch heute an der beeindruckendsten Barocklandschaft, die unser Kontinent beherbergt, jede Stadt eine Zuckerbäcker-Herrlichkeit – aber, sie sind merkwürdig unbelebt, nicht angenommen von einem Volk, das 1945 aus den umliegenden Dörfern kam, um die Stadtbewohner zu schlachten.

Eine düstere Geschichte, und die Tschechen bezahlten ihre Freiheit mit erneuter Unterdrückung, und einem leergefegten Land, während wir noch immer als der Maschinenraum Europas und Wohlstandszone gelten…aber auch das wird mit dem Austausch enden und wir sollten gerade von den Tschechen lernen, Geduld, Nüchternheit, Beherztheit und Zielstrebigkeit. Auch wir Einheimischen Deutschen besitzen heutzutage keine politische Interessenvertretung gegenüber einer übermächtigen Adelsschicht mehr – das deutsche Volk reagiert auf das Unzumutbare mit Abwendung.

Mit Schweigen, mit Selbstbetäubung…und der niedrigsten Geburtenrate der Welt. Wie einst andere – die ebenso wie wir erst lernen mußten, sich zu wehren und sich auf Selbsterhalt und Selbstbestimmung des eigenen Volkes als den Leitgedanken politischen Handels zu besinnen.

Nun liebe Mitstreiter – Für das Wohl ferner Länder gegen Großmächte zu streiten, bedarf es wenig. Aber der Dienst für unsere Heimat, für Deutschland, ist der undankbarste von allen, zur Vergütung gibt es nichts außer einer Würdigung durch die Nachfahren, sollten wir Erfolg haben. Und gerade deshalb tun wir es.  (MS)

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